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Wien - Meine 10 Insider-Tipps

Alle Tipps sind auch unter meinem Local-Guide-Profil sowie bei Tripadvisor bewertet. 

Wenn du noch weitere Tipps hast, schreib sie mir gern in die Kommentare. Vielen Dank!

Naschmarkt

Wenn du dich erstmal nach deiner Anreise stärken  und das mit einem kleinen Bummel verbinden möchtest, musst du zum Naschmarkt. Egal ob Antipasti, kandierte Früchte oder nur ein Bier - dein Gaumen wird es dir danken. Am besten von der Kettenbrückengasse bis zum Karlsplatz laufen.

 

U4 bis Kettenbrückengasse.


Schönbrunner Schlosspark

Er ist und bleibt einer der schönsten Parkanlagen, die ich kenne. Sehr weitläufig, gepflegt und völlig kostenlos. Auf jeden Fall bis hoch zum oberen See laufen und an Sonn- oder Feiertagen das Frühstücksbuffet für 34 EUR/Person genießen. Am Abend hört man manchmal die Löwen vom angrenzenden Zoo. Offiziell hat der Park bis 21 Uhr geöffnet.

 

U4 bis Schönbrunn.


Donauinsel

 

Ein Muss für jeden Wien-Besuch ist die Donauinsel. Eins als Hochwasserschutzanlage geplant, ist die 21 Km lange Insel das perfekte Revier für alle Radfahrer, Jogger und Sonnenhungrige. Beim Radverleih Copa Cagrana bekommt man sogar Familienkutschen-Räder und E-Scooter. Für Kinder ist der Wasserspielplatz ein echtes Highlight. Dieser hat uns im Übrigen besser gefallen als der am Wasserturm. Für ein entspanntes Dinner kann ich die Taverne Sokrates empfehlen. Wer etwas Zeit hat, kommt mit einer kombinierten Rad-Wein-Tour entlang der Donau voll auf seine Kosten. 

 

U1 bis Donauinsel.


Donaukanal mit Strandbar Hermann

Neben der Donauinsel ist auch ein Spaziergang entlang des Donaukanals äußerst empfehlenswert. Am Abend bietet sich die Strandbar Hermann als Ziel an. In der selbsternannten "zweitbesten Bar der Welt" gibt es nicht nur zwischen 18 und 19 Uhr eine Cocktail-Happy-Hour sondern auch noch einen Sonnenuntergang im Liegestuhl direkt am Wasser gratis dazu. 

 

U1 bis Nestroyplatz.


Der Ring und die Altstadt mit Dom

Der "Ring", eigentlich Ringstraße, ist eine etwas über 5 Km lange fast kreisförmig verlaufende Straße, die rund um das historische Zentrum führt. Statt einer teuren Fahrt mit der Ringbahn, kann man mit einem ÖPNV-Ticket auch einfach die Tram nehmen und die imposanten Bauwerke wie die Hofburg, das Rathaus und die Oper von den Gleisen aus bestaunen. Danach empfehle ich einen Abstecher zum Stephansdom. Vom Turm oben hat man einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt.

 

Trambahn 1 oder 2 bis Burgring und dann über die Hofburg ins Zentrum.


Prater

Der Wiener Prater ist eine echt Institution und nicht nur was für Adrenalinsüchtige. Der Prater ist eigentlich ein großes Naherholungsgebiet und nur von einem Teil von Fahrgeschäften und Fressbuden belegt. Ein Augenmerk sollte man auf das höchste Kettenkarussell der Welt sowie auf das Riesenrad legen. Die roten Gondeln sind besonders während des Sonnenuntergangs stark nachgefragt, weshalb sich empfiehlt, die Tickets vorab zu buchen, z.B. hier

 

U1 bis Praterstern.


Schloss Belvedere

Neben dem Schloss Schönbrunn gibt es noch das Schloss Belvedere. Es liegt etwas zentraler, der Park ist etwas kleiner, gilt aber in vielen Reiseführern als DAS Postkartenmotiv überhaupt. Entsprechend überlaufen ist der Park auch an sonnigen Tagen. Vom Schloss Belvedere ist es nicht weit zum Stadtpark und zum Karlsplatz. Der Hochstrahlbrunnen direkt vor dem Parktor ist besonders an heißen Tagen eine willkommene Abkühlung. 

 

Tram 1 bis Quartier Belvedere S.


Spittelberg und Museumsquartier

Wenn du Wien in einem dörflichen Ambiente erleben willst, führt kein Weg am Spittelberg vorbei. Praktischerweise liegt das Museumsquartier auf dem Weg, so dass du erst an den gemütlichen Restaurants, Cafés und Museen vorbeiläufst und dann in westlicher Richtung das Kopfsteinpflaster des Spittelbergs erreichst. Hier findest du übrigens auch den Schnitzelwirt, ein richtig gutes Schnitzel-Restaurant, wo du deinem Hunger nach echtem Wiener Schnitzel mehr als gerecht wirst.

 

U2 oder U3 bis Volkstheater.


Der Wiener Deewan

Einige Gourmet-Empfehlungen habe ich bereits in den anderen Tipps genannt, aber diesen hier möchte ich gesondert nennen. Der Wiener Deewan ist ein pakistanisches All-You-Can-Eat-Restaurant im 9. Bezirk. Und der Hammer: man zahl, was man will. Es gibt zwar grobe Richtwerte, aber jeder ist eingeladen, das zu geben, was es einem Wert ist. Das Buffet lädt einem zu einem pikanten Drei(!)-Gänge-Menü ein, wahlweise auch vegetarisch mit einem leckeren Nachtisch. Für uns ein war es ein kleines Highlight.

 

U2 bis Schottentor.


Kaffeehäuser

Wiener Kaffeehäuser sind nicht einfach irgendwelche Straßen-Cafés. Sie sind Ausdruck einer ganz besonderen Tradition. Diese meist schmuddelig-kuscheligen Lokalitäten verteilen sich über die ganze Stadt. Weltbekannt ist das Café Sacher (immer voll), wo die berühmte Torte (ich mag sie nicht) erfunden wurde. Eine bessere Wahl wäre da das Café Hawelka, das Café Prückel oder das Kleine Café. Früher haben Literaten und Künstler quasi in den Cafés gewohnt, heute ist es ein gemütlicher Zufluchtsort inmitten des Trubels.


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