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Als Reisetester unterwegs in Tirol

Eine Oase im Alltag

Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich diese Nachricht in meinem Postfach vorfand: "Du bist unser nächster Reisetester - yeah!" So durfte ich Anfang November 2019 zusammen mit einem sehr guten Freund in die Tiroler Berge fahren und als Tchibo Community Reisetester ein Wochenende lang das 4-Sterne-Gesundheits-Resort DAS SIEBEN in Bad Häring testen. 

 

Neben der atemberaubenden Landschaft freuten wir uns besonders auf das unglaublich reichhaltige Frühstücksbuffet, das 7-Gänge-Abendmenü und ein Wellnessbereich mit Saunen, Whirlpool und einem Alpenionisationsraum. 

 

Eins vorweg: ab sofort steht ein Wellness-Wochenende im Jahr fest im Kalender. Denn derart die Seele & Körper baumeln zu lassen tut einfach richtig gut. Vor allem bei einer Umgebung und einem Service, wie wir ihn erlebten. 

Das Hotel

Das Hotel bietet seinen Gästen ein Höchstmaß an Komfort und Erholung. Die Balkonzimmer sind sehr groß und stilvoll eingerichtet. Der Service ist sehr zuvorkommend und ermöglichte uns trotz unserer späten Anreise noch ein Abendessen in Form einer "Kalten Platte", die so viel Wurst- und Käsespezialitäten bereithielt, wie ich im Monat nicht einkaufen würde. 

 

Ein besonderes Highlight ist auch das sehr sehr reichhaltige Frühstücksbuffet. So eine Auswahl hatten wir beide bisher noch nie gesehen. Unterschiedliche Vollkornbrote, Laugenbrötchen, Baguette, süßes Gebäck, dazu eine Kochinsel, wo Omlettes und Ei-Spezialitäten frisch zubereitet wurden, Ziegenmilch aus dem Ort, Honig von der Wabe, eine große Käseplatte, verschiedene Müslisorten, diverse Kaffeespezialitäten aus dem Automaten, eine Saftbar und eisgekühlter Sekt. 

 

Ähnlich spektakulär ist das 7-Gänge-Abendessen a la Carte. Wir entschieden uns für die geschmorte Schweineschulter mit Kümmelkraut und Serviettenknödel sowie für das gebratene Lachsforellenfilet in der Eihülle mit Romanesco und Selleriepüree. Zum Nachtisch verwöhnte ein lauwarmes Schokoladenküchlein mit Ribisel und Erdbeersülze mit Vanillesauce unsere Gaumen. 

 

Als Gesundheits-Resort ist natürlich auch der Wellness-Bereich herausragend. Mehrere Saunen, darunter zwei große im Außenbereich und weitere kleinere im Innenbereich laden zum Schwitzen ein. Leider waren die Aufgüsse rar gesät, so dass wir keinen miterlebt haben. Dafür konnten wir im Alpenionisationsraum alle Viere von uns strecken und bei Heuduft und angenehmen Licht in den Liegestühlen versinken. Richtig gut gefallen hat mir auch der Whirlpool mit Blick auf den Hausberg von Bad Häring. Ach ... ich komme wieder ins Schwärmen :)


Die Umgebung

Bad Häring liegt nahe der österreichischen Grenzstadt Kufstein in Tirol, ungefähr eine Stunde von München entfernt. Für unseren Wandertag haben wir uns diese Route in der Wanderapp Komoot rausgesucht. Gestartet sind wir am Parkplatz Walleralm, wo wir nach etwa 5 Stunden, 700 Höhenmetern und 13 Km Strecke in der Abenddämmerung wieder ankamen. 

 

Die Runde führte uns bis auf 1.200 m, wo uns auch schon der erste Schnee erwartete. Schade, dass die bekannte Stöfflhütte mit selbstgebrautem Bier nicht mehr geöffnet war, aber dafür konnten wir kurz vor dem Sonnenuntergang am Hintersteiner See noch einige Blicke auf die umliegenden Berge werfen, die durch Wolkenlücken sichtbar wurden. 

 

Der Hintersteiner See ist übrigens ein richtig malerischer Bergsee, der im Sommer auch ein beliebtes Ziel zum Baden ist. Von hier war es noch ein steiler Abstieg hinab ins Tal zurück zum Parkplatz. 

 

Insgesamt war diese Tour ideal für unser Zeitbudget. Wir konnten die Berglandschaft genießen, hatten den ersten Schnee gesehen und spazierten entlang eines schönen Bergsees, der durch den Sonnenuntergang in ein tolles Licht gehüllt wurde. 


Weitere Berichte findet ihr natürlich in der Tchibo Community sowie auf Tripadvisor und in meinem Local Guide Profil auf Google Maps (siehe unten). Es war mein erster Reisetest überhaupt. Im Nachhinein hätte ich sicherlich noch mehr Bilder vom Hotel und noch das ein oder andere Video machen können. Aber man wächst ja bekanntlich mit jedem Schritt und so bin ich gespannt, wohin es mich als Reisetester das nächste Mal führt. 

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